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A-Junioren verlieren in Wolfsburg

Serie gerissen:

Sa, 27. April 2024
A-Junioren verlieren in Wolfsburg

Das älteste Juniorenteam des 1. FC Union Berlin konnte am 24. Spieltag der Junioren-Bundesliga keine Punkte aus Wolfsburg mitnehmen. Nachdem Wolfsburg bereits zur Pause mit 4:0 führte , erhöhten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt sogar noch auf 6:0.

1. FC Union Berlin: Rodtnick – Scholz, Ackermann (78. Minute Rösner), Schleinitz, Kramer (70. Kortebusch) – Ciobanu (31. Aliji), Engelbreth, Kalayci (45. Alkan), Jahaj, Ojo – Asanji (78. Gray)

VfL Wolfsburg: Kirchmayr – Braun, Östergaard, Amoako (71. Minute Hensel), Bröger (84. Doci) – Hermann (66. Costa), Köhler, Grzywacz,– Börset, Pejcinovic (84. Costa), Akaegbobi (71. Aslanidis)

Zuschauer: 83

Tore: 1:0 Pjecinovic (1. Minute), 2:0 Pjecinovic (4.), 3:0 Pjecinovic (30.), 4:0 Akaegbobi (40.), 5:0 Aslanidis (74.), 6:0 Pejcinovic (83.)

Spielbericht

Wolfsburger Start überrascht Jung-Unioner

Der Unparteiische eröffnete die Partie und die Gastgeber starteten sofort mit Druck in das Spiel. Nach einem unaufmerksamen Beginn der Berliner traf der Toptorschütze der A-Junioren-Bundesliga nach nur einer gespielten Minute per Kopf ins Tor der Eisernen. Die geschockten Berliner wurden in der Anfangsphase weiter unter Druck gesetzt und nachdem eine Flanke nicht ordentlich genug verteidigt wurde, konnte der Offensivakteur der Wölfe nach vier Minuten seinen Doppelpack schnüren. Im Anschluss kamen die Eisernen nach einer Kombination über die linke Seite auch zu einem ersten Abschluss. In der 20. Spielminute zeigte der Schiedsrichter jedoch auf den Punkt: Elfmeter für die Hausherren. Nach einem Foul von Scholz hatten die Grün-Weißen die Möglichkeit, das dritte Tor zu erzielen. Der Schlussmann der Eisernen, Jaden Rodtnick blieb allerdings gerissen und parierte den nach rechts unten geschossenem Strafstoß des Wolfsburgers. Die Berliner wirkten in der Folge an den Elfmeter wacher. Vereinzelte Ballbesitzphasen führten zu einigen Abschlüssen aufs Gehäuse der Gastgeber, allerdings ohne etwas am Spielstand ändern zu können. Nach einer halben Stunde fasste der Keeper der Eiserenen allerdings zum dritten Mal hinter sich: Der aus der Augsburger-Jugend stammende Stürmer Pejcinovic machte mit dem Treffer zum 3:0 seinen Hattrick komplett: Ein platzierter Abschluss schlug links unten im Kasten der Unioner ein. Kurz vor der Halbzeitpause trafen die Wolfsburger dann nochmal. Nach einer Umschaltsituation über die rechte Offensivseite der Wölfe setzte sich der Offensivakteur gegen den Schlussmann der Berliner durch. Anschließend beendete der Schiedsrichter den ersten Durchgang beim Stand von 4:0 und es ging für beide Mannschaften in die Kabinen.

Bessere Hälfte der Eisernen reicht nicht für einen Torerfolg

Die Eisernen starteten mit neuen Kräften in die zweite Spielhälfte. Das Spielgeschehen war jedoch ähnlich wie schon im ersten Durchgang: Viele Ballbesitzphasen der Wolfsburger und eine Kontrolle des Spielgeschehens durch den VfL. Allerdings machten es die Gäste nach dem Wechsel deutlich besser. Immer wieder versuchten es die Berliner über das eigene Umschaltspiel, es fehlte jedoch auch in diesen Szenen an Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse. Die Wolfsburger, die in der zweiten Halbzeit nur noch vereinzelt vors Tor der Eisernen kamen, nutzen ihre Möglichkeit eine Viertelstunde vor dem Ende und erhöhten auf 5:0. In der 83. Minute gelang den Wolfsburgern nach einem Freistoß aus knapp 20 Metern Torentfernung das halbe Dutzend. Nach diesem Treffer ließen beide Mannschaften das Spiel ausklingen und der Schiedsrichter beendete die Partie, sodass die Hausherren mit einem Vorsprung von sechs Toren die Partie gewinnen konnten.

Stimme zum Spiel

„Im Grunde war nach vier Minuten das Spiel durch. Wir machen es defensiv zweimal nicht gut und kassieren zwei Tore" ,erklärte Trainer Marco Grote im Anschluss an die Partie. „Es muss viel zusammenkommen, damit du gegen eine qualitativ gute Mannschaft wie Wolfsburg bestehen kannst und das waren wir heute einfach nicht. Wir waren in den Zweikämpfen, im Tempo und von der Intensität aus chancenlos. So verlieren wir leider heute verdient gegen Wolfsburg“, so Grote.

Ausblick

Nach der herben Niederlage wartet in einer Woche die nächste Aufgabe auf die A-Junioren der Eisernen. Dann begrüßen die Jung-Unioner den anderen Tabellennachbarn am Stadion An der Wuhlheide. Die Partie gegen Hannover 96 wird am Sonnabend, dem 04.05., um 14:00 Uhr angepfiffen.